Chronik der Ortsgruppe Vegesack                                                                                         

 1919 Im Januar gab es die ersten freien Wahlen, die nach dem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht stattfanden.
Zu dieser Zeit des Auf- und Umbruchs in der Arbeiterbewegung wurde unser Ortsverein am 05.04.1919 gegründet.
Es war im Raum des heutigen Bremen-Nords ein Aufbruch in den Vereinen festzustellen, so schreibt Willy Dehnkamp in seinem Buch.
Es gründeten sich wieder die Radfahrvereine, die Arbeiter-Wasser-Sportvereine, sowie der Arbeiter-Samariter-Bund und die Arbeiterwohlfahrt.

1934 Während der nationalsozialistischen Herrschaft waren diese Organisationen in Deutschland verboten,

Die Mitglieder wurden verfolgt. Ihre Vermögen wurden eingezogen, so auch die Hütte der Naturfreunde Vegesack auf der Bertholdhöhe im heutigen Wifo-Gelände.

1946 Am 20. August 1946 fand dann in der Aula der damaligen Volksschule Vegesack durch 35 Anwesende die Neugründung unserer Ortsgruppe statt.

Bernhard Brinkmeyer wurde zum Vorsitzenden gewählt. Die Ziele und der Zweck des Vereins blieben unverändert und wurden auch wieder deutlich.

Im Protokoll steht vermerkt: "Der Gesamtverein hatte vor 1933 mehrere hundert Heime geschaffen, die neben den Mitgliedern vor allem der wandernden Jugend und auch allen Kreisen der werktätigen Bevölkerung gern und oft zur Verfügung gestellt wurden.“
Neben Wanderungen wurden insbesondere Volkstanz, Volkslied und Volksmusik gepflegt. Vorträge aus unserer Heimat und Reiseberichte aus fernen Ländern trugen viel zur umfassenden Bildung bei.

1947 Bereits am 09.04.1947 wurde eine Baukommission für ein neues NaturFreundeHaus gewählt.

Am 06.05.1947 wurde dann berichtet, dass eine Sanitätsbaracke der Bremer Vulkan Werft in Vereinseigentum übergegangen war und auf dem angepachteten Gelände in Brundorf aufgestellt werden sollte.

      

1948 Im Sommer war das Naturfreundehaus soweit hergerichtet, dass die ersten Wanderer dort nächtigen konnten.

1949 In der Mitgliederversammlung am 26. April 1949 wurde der Termin für die offizielle Einweihung des Hauses auf den 28. und 29. Mai 1949 festgelegt.

       

1957 wurde das Haus durch den Anbau von Waschräumen mit Toiletten und Kellerräumen sowie eines Übernachtungsraumes im Dachgeschoss erweitert.

1962 Der heutige Grundstücksteil, auf dem die Häuser stehen, (5.524 qm) wurde von der Stadtgemeinde Bremen gekauft.

1971 erhielt das Haus die erste Zentralheizung.

1974 wurde der große Tagesraum eingeweiht.

1994 wurde das im Gelände befindliche Moor als besonders geschütztes Biotop gem. § 28 a NnatG vom Landkreis Osterholz unter Naturschutz gestellt. Das gepachtete Gelände, 41.366qm, dazu gekauft.

         

1996 Erneuerung der Kleinkläranlage .

Das NaturFreundeHaus entwickelte sich durch viele Arbeitsstunden in der Freizeit der Mitglieder von einer "Baracke" zu einem gemütlichen Heim. In dem heute das Vereinsleben stattfindet.

Das Gelände ist mit einem Waldspielplatz und einem Zeltplatz ausgestattet. Auf dem Gelände findet ein Miteinander von Natur und Mensch statt.
Durch die heutige Freizeitgesellschaft hat dieses immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Besonders Kindergärten, Schulen und unsere Mitglieder nutzen die Freizeitmöglichkeiten des Hauses intensiv.

In den letzten Jahren hat unsere Ortsgruppe durch einen weiteren Anbau, umfangreiche Dachsanierungen und andere Arbeiten immer wieder in die Gebäude und das Gelände investiert, um sie instand zu halten und an die heutigen Standards anzupassen.

2008 Am 07. Juni 2008 haben wir das 60jährige Bestehen des Hauses gefeiert. Die Eröffnungsrede hat Bremens Bürgermeister Jens Börnsen gehalten.

       

2009 Die Ortsgruppe Vegesack feierte am 01. Mai 2009 ihr 90jähriges Jubiläum bei stralendem Sonnenschein.

 

2013 Besuch einer Delegation der Naturfreunde aus dem Senegal